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Siebdruck ist das gängigste Verfahren, um Textilien zu veredeln. Dabei wird die Farbe durch ein Sieb auf das Textil (oder anderes Material) aufgebracht.
Vorteile: geringe Kosten bei höheren Stückzahlen, hohe Qualität und lange Haltbarkeit der Drucke, verschiedenste Materialien und Materialfarben können bedruckt werden
Empfohlen bei folgenden Druckanforderungen
| Material |
Auflage |
Farben |
Qualität |
| Textilien, Kunststoff etc. |
mittel - groß |
1c - 6c |
mittel - hoch |
Das Verfahren im Detail...
Der Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit einer Gummirakel (ein wischerähnliches Werkzeug) durch ein feinmaschiges Gewebe hindurch auf das zu bedruckende Material (Papiere, Kunststoffe, Textilien etc.) gedruckt wird. An jenen Stellen des Gewebes, wo der Bildvorlage entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll, sind die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht worden.
Die Anwendungsgebiete des Siebdruckverfahrens sind äußerst groß und vielseitig. Es wird im Bereich der Werbung und Beschriftung eingesetzt, aber auch für industrielle Anwendungen, im Textil- und Keramikdruck oder für künstlerische Drucke.
Die Vorteile des Siebdrucks liegen darin, dass durch verschiedene Gewebefeinheiten der Farbauftrag variiert werden kann (deckend oder lasierend), zudem können sehr viele verschiedene Farbsorten verdruckt werden.
Das Druckformat kann im Extremfall mehrere Meter betragen, es können auch geformte Gegenstände wie Flaschen, Dosen oder Gerätegehäuse bedruckt werden. Anwendung findet der Siebdruck wie schon erwähnt besonders in der Textilindustrie, um zum Beispiel Stoffbahnen mit Mustern zu bedrucken oder auch Einzelstücke wie T-Shirts, Sweatshirts oder Jacken zu bedrucken. |